Einer der schönsten und leicht urwüchsigen Parks liegt neben dem Schönefelder Schloss. In der Dorfkirche heirateten einst Robert Schumann und Clara Wieck, gegen die Erlaubnis des gestrengen Friedrich Wiecks. Der Park ist leicht verwildert. Hunde werden ausgeführt, Mücken summen. Alljährlich wird das Parkfest ausgerichtet, die Organisation liegt in den Händen eines engagierten Fördervereins. Eine echte Entdeckung! Der Abtnaundorfer Park ist ca. 15,8 Hektar groß, er wurde zwischen 1752 und 1755 von Dr. Traugott Thomasius als Rittergutspark angelegt. Ab 1789 gehörte das Rittergut der Leipziger Bürgerfamilie Frege. Um 1800 erfolgte auf deren Betreiben die Erweiterung des Parks im Stil eines sentimentalen Landschaftsgartens.

Elemente der ursprünglichen Parkgestaltung sind der Teich mit Insel und Tempel, ein Säulenstumpf am Teich, ein Gedenkstein im Wald, eine Bogenbrücke über die Parthe und die Kastanienallee.  Das dunkle Laub der Kastanienallee sollte den Weg des Todes symbolisieren, am Ende bedand sich das 1945 zerstörte Mausoleum der Familie Frege.

Dort, wo einst Clara und Robert lustwandelten. Abtnaundorfer Park.
Dort, wo einst Clara und Robert lustwandelten. Abtnaundorfer Park.

Dort, wo einst Clara und Robert lustwandelten. Abtnaundorfer Park.

Dort, wo einst Clara und Robert lustwandelten. Abtnaundorfer Park.
Dort, wo einst Clara und Robert lustwandelten. Abtnaundorfer Park.

Dort, wo einst Clara und Robert lustwandelten. Abtnaundorfer Park.