A m 23. Februar 1945 gegen 4 Uhr morgens geriet die deutsche Junkers auf dem Flug nach Dresden, beladen mit Verwundeten aus Breslau,  in einen Schneesturm. Laut meteorologischer Station gabt es Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h. In dem dichten Schneetreiben stürzte die Ju-52 dann am östlichen Riesenkamm unterhalb der Schneekoppe ab. Das Flugzeug kam wohl aus Norden, prallte aber auf die Südflanke des Riesenkammes, der Pilot hatte im Schneetreiben einfach die Orientierung verloren. 22 Soldaten starben sofort beim Absturz, etliche erfroren wenig später. 6 Männer irrten mehrere Stunden im Dunkeln und tiefen Schnee entlang den Stangenmarkierungen bei den Leischnerbauden herum. Hier starb ein weiterer Soldat, Siegfried Szewezyk, vor Erschöpfung. Auf der Tafel steht, dass die Opfer von Holzfällern und Bergbauern aus Kleinaupa geborgen wurden. Große Hörnerschlitten, die zum Holztransport dienten,  transportierten die Opfer. Die 22 Toten, steifgefroren., legte man in Reih und Glied auf den Fußboden in der Halle des Gasthofs „Zur Kirche“, damit sie dort auftauen konnten, bevor sie in Särge gelegt wurden. Eine Woche später, am 2. März 1945, fand das Begräbnis mit militärischen Ehren und unter starker Anteilnahme der Bevölkerung statt. Im Juni 2002 fand dann die Exhumierung der Gebeine und deren Überführung auf den deutschen Kriegsgräberfriedhof in Brno statt. Der Besucher kann heute Teile des Flugzeugs an der Friedhofsmauer der St. Peter und Paul Kirche in Malá Upa besichtigen. Neben der kleinen Kirche und dem Friedhof befindet sich auch heute der Gasthof „Zur Kirche“. Neben der vierköpfigen Besatzung befanden sich 24 Verwundete an Bord der Maschine.

Die St. Peter und Paul Kirche in Malá Upa, die höchstegelegene Kirche Tschechiens.
Dokumentationstafel in Mala Upa.
Teile der Junker…
Teile der Junker

Der Friedhof in Mala Upa